Berichte

Club 60          

war auch im 2. Halbjahr 2016 aktiv.

 

25 Jahre Sport in der Krebsnachsorge

Dieses Jubiläum feierte die Gruppe am 17.August in Form eines Ausfluges.

Bei herrlichem Sommerwetter konnten wir eine wunderschöne Schiffstour auf dem Baldeneysee genießen. Viele kennen den See als Fußgänger oder Radfahrer. Vom See selbst aus wirkt die Umgebung nochmal anders. Nach der Seerundfahrt kehrten wir noch beim „Fährmann“ ein. Dort kamen einige Teilnehmerinnen dazu, für die eine längere Unternehmung zu anstrengend ist. Es gab viel zu erzählen, auszutauschen und zu lachen. So konnten wir gemeinsam den Ausflug ausklingen lassen.

Inzwischen haben wir drei neue Teilnehmerinnen. Ich hoffe, dass sie bei unserem nächsten Treffen mit von der Partie sind.

 

Notfallmanagement in den Herzsportgruppen

Dieses wichtige Thema ist Bestandteil der Herzsportgruppen. In regelmäßigen Abständen sind die Teilnehmer/innen und ihre Angehörigen (Ehe- oder Lebenspartner, Kinder) eingeladen, sich mit der „Laien-Reanimation“ auseinander zu setzen.

Am Dienstag, den 25.10. fanden sich 44 Interessierte in der Turnhalle ein, die in zwei Gruppen „geschult“ wurden.

Wie wichtig „Ersthelfer“ sind, konnte Frau Dr. Rauhut in ihrem einführenden Vortrag deutlich machen. Es geht darum – im Falle eines Notfalls – die wichtige Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes und Krankenwagens zu überbrücken. Kostbare Minuten, die lebensrettend sein können!

Drei wesentliche Punkte standen im Vordergrund:

PRÜFEN – RUFEN – DRÜCKEN

Was sich dahinter verbirgt?

Prüfen, ob die Person ansprechbar ist. Eine Bewusstlosigkeit liegt vor! Prüfen, ob eine Atmung vorliegt.

Um Hilfe rufen! Den Notruf 112 absetzen!

Drücken: Herzdruckmassage durchführen!

Nach der Theorie erfolgte die Praxis: Herzdruckmassage! Pumpen, pumpen, pumpen!

Viele Menschen scheuen sich erste Hilfe zu leisten. Aus Unsicherheit Fehler zu machen.

Es gibt nur einen Fehler – den - nichts zu tun.

Es geht um eine Menschenleben! Und Ersthelfer können zu Lebensrettern werden!

Vielen Dank an Frau Dr. Rauhut, die anschaulich machte, wie wichtig die ersten Minuten sind! Und jeder kann betroffen sein: zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Freizeit, im Urlaub, unterwegs...

 

Sportschule Hachen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

Die Freizeit in der Sportschule Hachen hat wieder viel Spaß gemacht.

Einige „Frühaufsteher“ haben den Tag bereits mit Aktivitäten im Schwimmbad vor dem Frühstück begonnen. Aber auch für alle anderen war ausreichend Gelegenheit für Bewegung. „Gutes für den Rücken“, ein Koordinationszirkel, Übungs- und Spielformen, bewegtes Gedächtnistraining, Wassergymnastik...

Einige nutzten die Mittagspause für einen Spaziergang rund um die Sportschule.

Die Verpflegung in der Sportschule war - wie immer - abwechslungsreich, frisch und lecker. Die Gespräche, das Miteinander innerhalb der Gruppe und auch der „bunte Abend“ haben allen gut gefallen. Dass Sport „verbinden“ kann, zeigte sich im gemeinsamen Sporttreiben mit der Sportgruppe aus Lippstadt.

Manche Teilnehmer/innen möchten gerne einen Tag länger bleiben, oder im Rahmen der Freizeit mal einen Ausflug zum Sorpesee o.ä. durchführen.

2018 findet die 25. Fahrt statt – dann können wir vielleicht diese Wünsche in die Planung mit einbeziehen.

Aber erst mal plane ich die 24. Fahrt: Termin: Montag bis Mittwoch – 10.-12. Juli 2017

 

GRUGA

Am 19.Juli stand der Tagesausflug in die GRUGA auf dem Programm. Zwei Punkte ließen mich zweifeln, ob sich DJK-ler überhaupt auf den Weg machen: die große Sommerkirmes nebst Flohmarkt auf dem GRUGA Vorplatz und die Temperaturen. An diesem Dienstag kletterte das Thermometer tüchtig nach oben. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass 24 Frauen (und zwei mutige Männer) dabei waren. Der geplante Spaziergang wurde etwas kürzer und langsamer, trotzdem haben sich alle bewegt! Und der vorbestellte Tisch an der Orangerie lag überwiegend im Schatten. Und auch bei diesem Ausflug ist es immer wieder schön zu erleben, wie die Menschen „gruppenübergreifend“ in Kontakt kommen.

Bad Sassendorf

Der 25. Juli hatte dann Bad Sassendorf zum Ziel. Petrus hat es gut mit uns gemeint. Die Wassergymnastik im Außenbecken, das „Wandeln“ an der Saline, Spaziergänge durch den Kurpark und draußen sitzen waren den ganzen Tag über ein Genuss!

Mehrfach habe ich erwähnt und betont, wie schön das Miteinander bei den Aktivitäten außerhalb der Sportkurse ist. Unsere Welt wird immer verrückter (Anonymität in den Städten, Zustände wie in Aleppo, Babyverkauf bei ebay,Ausschreitungen bei Demonstrationen usw.).

Da können wir das, was wir in unseren Sportgruppen leben und erleben, doch festhalten, genießen und „pflegen“.

Ursel Weingärtner

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