Berichte

Im Corona Jahr 2020 sind viele Aktivitäten ausgefallen. Geplante Fahrten und Aktionen (Bad Sassendorf, Aktionstag Sport der Älteren, Ausflug zur GRUGA, Landesgartenschau in Kamp- Lintfort, Sportschulfreizeit in Hachen, kleine Ausflüge, die Fahrt zum Weihnachtsmarkt…) wurden verschoben bzw. abgesagt, in der Hoffnung, dass wir 2021 wieder neue Pläne schmieden können.

Leider sind auch in diesem Jahr alle Aktivitäten ausgefallen.

Gerne möchte ich – wenn möglich – im Frühjahr wieder eine Fahrt nach Bad Sassendorf anbieten. Inzwischen ist der Umbau des Thermalbades fertig gestellt, die Parkanlagen und die Saline sind erneuert! Freuen wir uns also auf neue Eindrücke.

Fahrt zur Sportschule nach Hachen/Sauerland: Für diese Fahrt steht der Termin bereits fest:

Mittwoch bis Freitag – 22. bis 24. Juni 2022

Lassen wir uns überraschen, welche Aktivitäten im neuen Jahr möglich sind.

Immer wieder werde ich gefragt, welche Ausflüge wir mit der DJK Gruppe bereits gemacht haben…

  • Die ersten Fahrten gingen nach Zons zum Niederrhein, es folgten Xanten, Kevelaer, Koblenz, Kalkar, Bad Sassendorf, Bad Breisig, Bad Westernkotten, Bad Bentheim
  • im Verein wurde gesungen, gebastelt, gespielt, gekocht und Karneval gefeiert
  • Freizeiten in den Sportschulen: Hinsbeck, Radevormwald, Münster, Hachen
  • Aktionstage/Vorträge: Ernährung für Kinder, für Ältere, „herzgesundes“ Kochen, Osteoporose
  • Führungen bzw. Veranstaltungen: Sternwarte Bochum, Veltins- Arena, Folkwang- Museum, Villa Hügel, Philharmonie, Grillo Theater, Aalto Theater, RWE- Turm, Rathaus in Essen, Sport- und Olympia- Museum Köln, Schokoladen- Museum Köln, OLGA -Landesgartenschau Oberhausen, Kloster Saarn, Kloster Kamp, Gasometer, Mariendom Neviges, Doppeldeckerbus – Stadtrundfahrt in Essen, Schiffstour auf dem Baldeneysee, Fahrt mit der weißen Flotte von Heisingen nach Kettwig,
  • Stadtführungen und Besuch der Weihnachtsmärkte:

Kevelaer, Xanten, Bonn, Köln, Bad Neuenahr- Ahrweiler, Bad Münstereifel, Hattingen, Dortmund, Soest, Paderborn, Osnabrück, Lippstadt, Aaachen, SoestMittelalterliche Märkte: Telgte, Siegburg, Schloss Moyland     

…die DJK – Kurse und Corona…

An einem Morgen, Anfang 2020, erzählte mir eine Kollegin aus der Geschäftsstelle, dass in China ein Virus entdeckt wurde! Naja, dachte ich, China ist weit weg.

Einige Tage später ergänzte die Kollegin, dass eine ganze Stadt in China abgeriegelt wurde. Für mich war China immer noch weit weg.

Kurz darauf rückte das Geschehen etwas näher, Skiparadies Ischgl, eine Karnevalsveranstaltung im Heinsberger Raum, Bilder in den Medien aus Amerika… noch war ich gelassen…

Besorgt wurde ich, als die ersten Corona- Erkrankungen in NRW, in Essen, in Heisingen bekannt wurden und ich die ersten Menschen persönlich kannte, die an COVID 19 erkrankten.

Unsicherheit, Angst, Vorsicht, Verantwortung, Sorge – gemischte Gefühle machten sich bei mir breit.

Alle paar Tage hielten uns neue Nachrichten, Gerüchte, Verleugnung, Panikmache und aktuelle Zahlen auf Trab, dazu mehr und mehr Berichte von Menschen, die ich kenne.

An einem Morgen begrüßte mich die Kollegin im Büro mit den Worten: „dann können wir mal abwarten, wann wir den Verein schließen müssen“…

Vorstandsitzungen fanden nun per Zoom Konferenz statt, der Vorteil an den Videotreffen war, wir konnten uns kurzfristig, auch mal für eine halbe Stunde absprechen und das weitere Verfahren überlegen.

Ein Treffen einiger Übungsleitungen erfolgte und dann gab es die ersten Planungen/ Änderungen im Verein:

  • Einbahnstraße (beim rein- und rausgehen)
  • Abstandsregeln
  • Mund- Nasenschutz
  • Händedesinfektion
  • im Gymnastikraum wurden mit Hilfe von Klebestreifen einzelne Felder markiert und mit Nummern versehen
  • jede*r Teilnehmer*in hatte einen festen Platz
  • Teilung der großen Gruppen (Sport nur im 14 Tage- Rhythmus)
  • Desinfektion/Reinigung der Matten, Stühle, Türklinken, Handläufen, Lüften
  • Verzicht auf Handgeräte und andere Materialien,
  • Führen von Listen zur Rückverfolgbarkeit…

Über diese Maßnahmen mussten die Teilnehmenden informiert werden (E-Mail, Telefon, Handy…). Bei dieser Gelegenheit fiel auf, dass in der Geschäftsstelle von Einigen nur die Postanschrift vorliegt…, wieviel Portokosten dadurch entstehen – also wurden die Teilnehmenden von außerhalb angeschrieben, die Heisinger bekamen die Post persönlich in den Briefkasten gebracht. Einige Vorstandsmitglieder und Übungsleitungen haben das per Spaziergang, Radtour oder Joggingrunde erledigt.

Der Sport lief in dem neuen Modus sehr gut, die meisten Sportler*innen zeigten Verständnis, verhielten sich kooperativ und diszipliniert. Manche haben sich aber auch aus den Gruppen oder vom Verein abgemeldet.

Leider wurde Corona schlimmer, die Zahlen kletterten und nach immer wieder neuen, veränderten Corona Schutzverordnungen musste der Verein Anfang November seine Türen schließen.

Im November und Dezember konnte die DJK den Vereinsmitgliedern einige Videos zur Verfügung stellen, einige Übungsleitungen haben in verschiedenen Bereichen „Sport für zu Hause“ aufgenommen.

Ab Januar 2021 konnten dann etliche Kurse im „Life stream“ angeboten werden. Für alle, ob Teilnehmende oder Kursleitungen, bedeutete das ein neues Arbeiten und Bewegen - ganz anders, trotzdem war Vieles möglich. Untereinander waren Kontakte möglich, die Technik war für Einige eine große Herausforderung.

Im Frühjahr kam das große Aufatmen, die Corona Zahlen sanken, ab 1.6. waren die ersten Bewegungsangebote – zunächst nur draußen – wieder möglich.

Zwei Wochen später durften die Kurse wieder in den Räumen stattfinden. Abstandsregeln, Lüften und Einbahnstraßensystem wurden aufrechterhalten. Dazu kam die 3- G Regel.

Und so nach und nach kamen die Sportler*innen wieder zurück zum Verein.

  • Froh darüber, ein kleines Stückchen Normalität zu erleben
  • Froh darüber, wieder mit den anderen der Gruppe zusammenzutreffen
  • Froh darüber, sich erneut in den bekannten, vertrauten Räumlichkeiten zu bewegen

Nach der langen Pause haben wir im Vorstand beschlossen, die Sommer- und Herbstferien „durch zu turnen“ – das wurde sehr begrüßt, zumal die meisten Teilnehmenden keine Urlaubspläne umsetzen konnten.

 

Und so nach und nach kamen die Sportler*innen wieder zurück zum Verein.

  • Froh darüber, ein kleines Stückchen Normalität zu erleben
  • Froh darüber, wieder mit den anderen der Gruppe zusammenzutreffen
  • Froh darüber, sich erneut in den bekannten, vertrauten Räumlichkeiten zu bewegen

Nach der langen Pause haben wir im Vorstand beschlossen, die Sommer- und Herbstferien „durch zu turnen“ – das wurde sehr begrüßt, zumal die meisten Teilnehmenden keine Urlaubspläne umsetzen konnten.

Auch für die Kinder gab es viele, attraktive Bewegungsangebote in den Ferien: draußen, im Schwimmbad und in der Turnhalle.

Nach den Sommerferien stiegen die Zahlen wieder. Was noch auf den Verein zukommt, bleibt abzuwarten.

Der Vorstand, die Übungsleitungen und auch die Sportler*innen sind gemeinsam gefordert, auf die neue Situation einzugehen und ggf. Regeln und Veränderungen umzusetzen.

Bleiben wir also in Bewegung! So oder so!

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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